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Arbeitskampf:"Wir Eltern sind wegen Corona am Limit"

Bild in neuer Seite öffnenStreik in öffentlichen Kindertagesstätten

Wenn die Erzieherinnen - wie am Montag wohl vielerorts in München - in den Ausstand treten, können Kinder nicht in die Kita gehen.

(Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Mitten in der Pandemie bleiben Kitas geschlossen, weil die Erzieherinnen für mehr Geld streiken. Ist das angemessen? Ein Streitgespräch zwischen einem Elternvertreter und einer Gewerkschaftssekretärin.

Interview von Bernd Kastner

Diesen Montag wird im öffentlichen Dienst wieder gestreikt, auch in den Kitas. Viele städtische Krippen, Kindergärten und Horte werden wohl nicht öffnen. Die Gewerkschaften Verdi und GEW rufen die Beschäftigten in den kommunalen Betreuungseinrichtungen zum Warnstreik auf. Unter anderem 4,8 Prozent mehr Gehalt fordern die Gewerkschaften in den bundesweit laufenden Tarifverhandlungen. In München werden zudem auch die Müllabfuhr, die Straßenreinigung sowie die städtischen Kliniken bestreikt. Dass speziell Erzieherinnen und Erzieher zum Ausstand aufgerufen sind, hat bereits beim letzten Warnstreik Ende September viele Eltern erbost. Ist der Ärger gerechtfertigt? Darüber diskutieren die Gewerkschaftssekretärin Merle Pisarz von Verdi, selbst gelernte Erzieherin, und Daniel Gromotka, einer der obersten Elternvertreter in München.

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© SZ vom 19.10.2020/jord
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