Frühlingsbeginn im OlympiaparkMünchen im Bann der Kirschblüte

Kirschbaum samt Olympiaturm: Die Bäume sind ein Geschenk aus Japan, wo 1972 wenige Monate vor Sommer-Olympia  in München die Winterspiele stattfanden.
Kirschbaum samt Olympiaturm: Die Bäume sind ein Geschenk aus Japan, wo 1972 wenige Monate vor Sommer-Olympia  in München die Winterspiele stattfanden. René Hofmann

Keine andere Pflanze steht zum Frühlingsbeginn derart im Fokus. Wie die Gewächse ausgerechnet in den Olympiapark kommen.

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Ein Sturm zieht über den Münchner Olympiapark hinweg, genauer: ein Besucheransturm. Die Kirschblüte ist in vollem Gange. Und wer davon noch kein Foto zugeschickt bekommen oder auf Instagram und Whatsapp gesehen hat, dürfte zu den paar Prozent der Bevölkerung gehören, die sich für ein Offline-Leben entschieden haben.

Kaum ein Fotomotiv ist im Frühjahr so beliebt wie die Kirschblüte.
Kaum ein Fotomotiv ist im Frühjahr so beliebt wie die Kirschblüte. René Hofmann

Seit Jahren ist der Bann der Kirschblüte ungebrochen. Kein anderer Baum, kein anderes Wesen steht zum Frühlingsbeginn so sehr im Fokus. Nicht nur in Japan, wo die jährliche Kirschblüte seit Jahrhunderten zelebriert wird und das seit Jahren nicht ganz zufällig zu den Top-Fernreisezielen für Großstädter aus Westeuropa gehört. Nein, auch in Deutschland.

Dass man nun im Olympiapark die Kirschblüte bestaunen kann, hängt unmittelbar mit Japan zusammen. Wenige Monate vor den Olympischen Spielen 1972 in Deutschland fanden die Winterspiele in Sapporo auf der japanischen Insel Hokkaido statt, Münchens Partnerstadt. Damals waren Sommer- und Winterspiele noch jeweils im selben Jahr. Die Kirschbäume sind ein Geschenk aus Sapporo, ein pflanzlicher Gruß nach München. Wer fernab des Olympiaparks nach Kirschbäumen samt -blüten sucht, findet sie unter anderem am Josephsplatz und im Westpark.

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