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Maria 2.0:"Wir sind keine Revoluzzerinnen, aber jetzt reicht es"

Elisabeth Stanggassinger

Elisabeth Stanggassinger war dabei, als die Frauen von Maria 2.0 ihre Thesen an die Kirchentüren schlugen.

(Foto: Robert Haas)

Zu Tausenden treten Menschen gerade aus der katholischen Kirche aus. Elisabeth Stanggassinger engagiert sich seit 30 Jahren für ihren Glauben, obwohl sie sagt: Da läuft sehr viel falsch. Über eine Frau, die nicht aufhört zu hoffen - und zu kämpfen.

Von Martina Scherf

Als am vergangenen Wochenende Katholikinnen bundesweit ihre Thesen an katholische Kirchentüren schlugen, war Elisabeth Stanggassinger natürlich dabei. "Es wurde höchste Zeit", sagt sie und zeigt stolz auf ein Foto, das sie im roten Pullover mit kämpferischer Geste vor der Tür von St. Rupert zeigt. Der Kirche im Pfarrverband München-Westend, der sie dient und die sie liebt. Und gerade weil sie ihre Kirche liebt, kämpft sie für deren Erneuerung. Maria 2.0 heißt die Bewegung kritischer Christinnen. "Wir sind keine Revoluzzerinnen", sagt Elisabeth Stanggassinger, "aber jetzt reicht es."

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