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Reden wir über München:"Demokratie muss man sich jeden Tag neu erarbeiten"

"Alles, was Menschen im Dialog miteinander hält, ist gut", sagt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

(Foto: Stephan Rumpf)

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler über ihr Vertrauen in die Münchner Zivilgesellschaft, Hass-Mails, die Zukunft der Kirche und ihren Abschied.

Mitten im Büro von Susanne Breit-Keßler im Landeskirchenamt steht - außer einem hüfthohen schwarzen Plastik-Luther - eine Liege. Kein Freudsches Sofa, sondern ein Designerstück von Le Corbusier, auf der sich schon so manche Schwangere und so mancher Mitarbeiter mit Kreislaufproblemen ausruhen konnte. Sie selbst, sagt Breit-Keßler, habe nie Zeit gefunden, darauf zu liegen. Auch jetzt, kurz vor ihrer Verabschiedung in den Ruhestand, klingelt das Telefon im Vorzimmer ohne Unterlass.

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