LSBTIQ* in der Kirche„Menschen müssen sich trauen, mit sich selbst ins Reine zu kommen“

Lesezeit: 4 Min.

Gerhard Wachinger hat vor 22 Jahren den Queergottesdienst in München mitbegründet. Er ist einer der neuen Queerseelsorger in der Erzdiözese München und Freising.
Gerhard Wachinger hat vor 22 Jahren den Queergottesdienst in München mitbegründet. Er ist einer der neuen Queerseelsorger in der Erzdiözese München und Freising. Robert Haas

Lange sollten homosexuelle Gläubige möglichst unsichtbar bleiben in der katholischen Kirche. Seit 1. Dezember schlägt die Erzdiözese München und Freising mit eigenen „Queerseelsorgern“ einen neuen Weg ein.

Von Andrea Schlaier

SZ bei Google bevorzugen

Im Nachhinein lässt sich für Gerhard Wachinger ziemlich trennscharf eine Linie ziehen zwischen seinem Leben vor und nach dem Jahr 2022. Davor ist es das Leben eines schwulen Sohnes, dessen Mutter nicht will, dass die Verwandtschaft erfährt, was mit dem Jungen los ist. Später dann das eines christlichen Studenten, der sich in der katholischen Kirche zum Pastoralreferenten ausbilden lässt, wohl wissend, dass ihm nach kirchlichem Arbeitsrecht der Rausschmiss droht, wenn herauskommt, dass er Männer liebt.

Zur SZ-Startseite

Katholische Kirche
:Erzbistum schafft erstmals Projektstelle für Regenbogenpastoral

Wer bei der katholischen Kirche arbeitet und sich offen zu seiner Homosexualität bekennt, läuft Gefahr, seinen Job zu verlieren. Viele verheimlichen ihre Liebe deswegen. Ein neues Projekt soll diesen Menschen Mut machen.

SZ PlusVon Andrea Schlaier

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: