Hässlich, grau und trist: All das sind Münchens U-Bahnhöfe nicht. Während am Westfriedhof eine Installation des Künstlers Ingo Maurer Wände und Boden in tiefes Blau färbt, sind am Königsplatz Exponate der Münchner Antikensammlungen zu sehen. Vor einigen Jahren ist die Station Marienplatz von einem Reiseportal sogar unter die zehn schönsten U-Bahnhöfe der Welt gewählt worden. Es ist ein Untergrund, mit dem sich die Stadt zu Recht schmücken könnte, wäre da nicht ein großes Manko: Frühstücksbreze, Kaffee oder Apfelschorle suchen Fahrgäste der Münchner Verkehrsbetriebe (MVG) an zahlreichen Haltestellen nämlich vergeblich.
Ungenutzte VerkaufsflächenWarum jeder fünfte Münchner U-Bahn-Kiosk leersteht
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Spachtelmasse im Sperrengeschoss statt Brezn und Kaffee: Viele Verkaufsräume an U-Bahnhöfen stehen leer. Weshalb das so ist - und wie es sich ändern könnte.
Von Lea Kramer
