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Missbrauch in der katholischen Kirche:"Diesmal darf es kein Geheimdossier werden"

Missbrauch in der katholischen Kirche

Die katholische Kirche will den Missbrauchsskandal neu aufarbeiten.

(Foto: Harald Tittel/dpa)

Die Erzdiözese München und Freising will den Missbrauchsskandal neu aufarbeiten. Der Sozialpsychologe Heiner Keupp begrüßt das. Aber er fordert: Das Bistum von Reinhard Marx muss mehr tun.

Transparenz verspricht die Erzdiözese München und Freising: Die katholische Kirche will den Missbrauchsskandal neu aufarbeiten. Anders als 2010, als eine Anwaltskanzlei die dunkle Vergangenheit bereits einmal untersucht hat, soll der kommende Bericht auch veröffentlicht werden. Genügt das? Nein, sagt Heiner Keupp. Der Münchner Sozialpsychologe treibt seit Jahren die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in Deutschland voran und fordert: Das Bistum von Reinhard Marx muss mehr tun - für die Opfer, aber auch im eigenen Interesse.

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