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Erzbistum München:Gehirnwäsche im Namen Gottes

Gudrun Mann (l) und Ute Schwidden

"Psychoterror" nennt Ute Schwidden (rechts), was sie in der KIG erlebte. Gudrun Mann erzählt, sie sei mit einem permanent schlechten Gewissen aufgewachsen, habe sich "immer schuldig" gefühlt.

(Foto: Stephan Rumpf)

Abhängigkeit, Unterdrückung, Missbrauch: Lange wurde vor obskuren Vorgängen in der "Katholischen Integrierten Gemeinde" gewarnt, doch reagiert hat die Kirche erst spät. Betroffene erheben Vorwürfe - auch gegen Kardinal Marx.

Von Bernd Kastner

Sie war ein schlechter Mensch, davon war Gudrun Mann überzeugt. Man habe es ihr ja so eingepflanzt. "Ich fühlte mich immer schuldig." Mit einem permanent schlechten Gewissen sei sie aufgewachsen, weil sie den Anforderungen der "Gemeinde" nicht genügt habe. Ihre Jugend erinnert sie als bedrückte Zeit: "Pubertäres Leben und lustig sein, das gab's bei mir nicht." Und trotzdem, sie habe die "Gemeinde" immer gegen Kritik verteidigt. "Ich bin halt so schlecht" - so habe sie sich ihr Leben und Leiden erklärt, sagt Gudrun Mann, 52.

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