Ungewöhnliche KarriereEine Frau, zwei Berufe: Haare schneiden und Seelen heilen

Lesezeit: 6 Min.

Friseurin und Psychotherapeutin Entela Xharo.
Friseurin und Psychotherapeutin Entela Xharo. Catherina Hess

Als Entela Xharo von Albanien nach München kommt, hat sie einen miesen Gastro-Job. Mittlerweile ist die 51-jährige Friseurin mit eigenem Salon und Psychotherapeutin. Über Gemeinsamkeiten ihrer beiden Berufe – und worin sie sich deutlich unterscheiden.

Von Sabine Buchwald

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Der Blick in den Spiegel beim Friseur kann irritieren. Man sieht sich selbst und dahinter die Person, die gleich mit Fingern, Kamm und Schere den Haaren nahekommen wird. So intim und radikal wie vielleicht niemand sonst. „Die physische Nähe kann von Kunden als Bedrohung empfunden werden“, sagt Entela Xharo. „Der Spiegel hat eine wesentliche Funktion für die Beziehung zwischen den Kunden und mir, er suggeriert eine Distanz.“

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