Die Münchner Kammerspiele sehen sich dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt. Die israelische Generalkonsulin Talya Lador-Fresher hat eine Podiumsdiskussion heftig kritisiert, die Mitte Januar in dem städtischen Theater stattfand. Darin ging es um den Verdacht gegen einen aus München stammenden israelischen Soldaten, der als Scharfschütze in Gaza gezielt unbewaffnete Zivilisten getötet haben soll. Die Kammerspiele weisen den Antisemitismus-Vorwurf zurück.
Nach einer DiskussionsrundeIsraelische Generalkonsulin wirft Kammerspielen Antisemitismus vor
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Gab es ein „Israel-Bashing“ bei einer Podiumsdiskussion in dem Münchner Top-Theater? Wurden „rote Linien“ überschritten? Die Stadtspitze äußert sich zurückhaltend. Die Veranstalter weisen den Vorwurf zurück.
Von Bernd Kastner

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