Eisele-Verlag in München:"Ich hätte gerne mehr männliche Autoren"

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Es brauchte 2016 schon reichlich Mut, um in einer übersättigten Branche einen weiteren kleinen unabhängigen Verlag zu gründen - Julia Eisele hatte ihn. (Foto: Stephan Rumpf)

Vor fünf Jahren machte sich Julia Eisele mit ihrem Verlag selbständig und wurde seitdem schon mehrfach ausgezeichnet. Wie sie das geschafft hat, warum sie pro Jahr nur acht Bücher veröffentlicht und wieso sie fast nur Frauen verlegt.

Von Antje Weber, München

Will man den Verlag von Julia Eisele beschreiben, fängt man am besten vorne an. Und zwar ganz vorne, am Schaufenster des Ladenlokals in der Münchner Au, das sie als Büro angemietet hat. Der Laden daneben steht leer, die Glasscheibe ist gesprungen. Bei Julia Eisele dagegen prangt ein großer weißer Aufkleber, darauf das "Eisele"-Logo mit pinkem Rand, im Fenster stehen wohlsortiert etliche Bücher. Ein besonders dickes, von Rebecca Makkai, trägt den Titel: "Die Optimisten".

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