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München:Jugendliche lernen Demenzbegleitung

Demenz geht alle an. Aus diesem Grund haben die Malteser im Erzbistum München und Freising Kurse für Junior-Demenzbegleiter ins Leben gerufen. Jugendliche von 14 bis 18 Jahren können darin mehr über das Thema und den Umgang mit demenziell veränderten Menschen erfahren. Im Kurs geht es um Grundlagen zur Demenz, Geriatrie, Gerontologie, Aktivitäten für Betroffene oder Biografiearbeit, die Malteser schulen aber auch in Fragen zu Nähe und Distanz, Leben und Tod.

Ziel des Juniorprojekts sei, Einsamkeit und Isolation zu durchbrechen und generationsübergreifend eine Brücke zwischen Alt und Jung zu bauen und damit Betroffenen und deren Angehörigen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Es gehe aber auch darum, junge Menschen mit dem Thema vertraut zu machen, heißt es in der Ankündigung. Schätzungsweise leben allein in München 24 000 an Demenz erkrankte Menschen, meist sind Ältere von der Beeinträchtigung betroffen.

Die verbindlichen Kurstermine sind jeweils samstags am 14. und 28. November sowie am 9. Januar von 9 bis 16 Uhr im Malteserhaus an der Streitfeldstraße 1. Anmeldung bei Jugendreferentin Alessa Boehm per E-Mail an Alessa.Boehm@malteser.org oder unter https://bit.ly/31lYWNm. Anmeldeschluss ist am Samstag, 7. November. Mehr zur Demenzarbeit der Malteser findet sich unter www.malteser-demenzkompetenz.de/demenz.

© SZ vom 27.10.2020 / anna

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