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Jugend im Sommerrausch:"Man fühlt sich als kriminell abgestempelt"

Debatte über Alkoholverbot im Englischen Garten

Das Ende der Gaudi: Ein 15-Jähriger wird von der Polizei mitgenommen, nachdem ihm die Beamten sein Bier ausgeschüttet haben.

(Foto: Florian Peljak)

Münchens Jugend feiert im Englischen Garten und auf den Plätzen der Stadt - mit viel Bier und unter den Augen der Polizei. Nach monatelangem Lockdown entlädt sich dabei immer wieder der aufgestaute Frust.

Von Jakob Wetzel

Es ist viel Frust zu spüren, dabei sind Schulferien, und die Sonne scheint. Es ist ein Abend Anfang Juni im Englischen Garten. Desiree ist mit einem guten Dutzend weiterer Jugendlicher aus ihrer Schule auf die Karl-Theodor-Wiese vor dem Monopteros gekommen. Sie haben eine Musikbox dabei, ein Kasten Bier ist bereits weitgehend geleert; Desiree ist 16 und eher eine der Älteren. Sie wollen feiern, sagen die Jugendlichen. Wenn nur die Polizei nicht wäre: Man habe im Englischen Garten ständig Angst davor, kontrolliert zu werden, sagt Desiree. "Man fühlt sich als kriminell abgestempelt." Und: "Die behandeln uns wie Kinder."

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