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Jugendliche und Corona:"In die Illegalität gedrängt für ein Entwicklungsbedürfnis"

Filmpräsentation des KJR am Marienplatz

In dem Film "Raise your voice" erzählen Jugendliche, wie sie unter der Pandemie leiden. Christopher Jones ist mit seinen zwei Söhnen zur Präsentation am Marienplatz gekommen.

(Foto: Florian Peljak)

Kind sein, jung sein, das lässt sich nicht verlängern. Durch die Pandemie geht mehr verloren als nur ein paar Partys. Jugendliche haben das Gefühl, dass ihre Bedürfnisse nicht zählen - und Wichtiges zu sagen.

Von Kathrin Aldenhoff

Die junge Frau drückt mit der rechten flachen Hand ihre linke Faust nach unten. "Corona ist so auf Gebärdensprache", sagt Antonia, 18 Jahre alt. Für viele Kinder und Jugendliche fühlt sich Corona genauso an: Wie etwas, das auf ihr Leben drückt, das sie einschränkt, das sie mit Sorgen belastet. Die 15-jährige Cosima sagt, ihr fehlt es, treffen zu können, wen sie will. Neue Menschen kennenzulernen. Und sie hat das Gefühl, dass ihre Meinung und ihre Bedürfnisse nicht zählen. "Ich hab' auch was Wichtiges zu sagen, nur es wird nicht gehört."

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