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München heute:Wie Juden das Pessach-Fest feiern / Impfungen mit Astra Zeneca ausgesetzt

Zu Beginn der Feiertage gibt es am Sedar-Abend unter anderem Ei, bittere Kräuter und Lammkeule.

(Foto: Alessandra Schellnegger/Robert Haas)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Linus Freymark

Sagt Ihnen Rosch Haschana etwas? Haben Sie schon mal von Purim oder Chanukka gehört? Es sind allesamt jüdische Feiertage, die wir Ihnen in diesem Jahr gerne näherbringen möchten. Warum wir uns dafür ausgerechnet 2021 ausgesucht haben, ein Jahr, in dem unser aller Fokus wohl weiterhin vor allem auf Inzidenzwerte und die damit verbundenen Corona-Regeln gerichtet ist? Ganz einfach: die jüdische Gemeinschaft in Deutschland feiert in diesem Jahr Jubiläum: 1700 Jahre existiert nun jüdisches Leben nördlich der Alpen.

Zum Auftakt möchten wir Ihnen das achttägige Pessachfest vorstellen, das nach jüdischem Kalender vom 15. - 22. Nisan fällt und damit nach unserer Zeitrechnung am Samstag begonnen hat und am kommenden Sonntag zu Ende geht. Die Feierlichkeiten erinnern an den Auszug der Juden aus Ägypten und damit an ihre Befreiung aus der Sklaverei. Zudem erinnert das Fest an die Gesetzgebung am Berg Sinai sieben Wochen später. "Dieses Ereignis hat uns von einer großen Familie zu einem Volk werden lassen", hat mir der Rabbiner Steven Langnas von der Israelitischen Kultusgemeinde München erklärt.

Was es sonst noch mit dem Pessach-Fest auf sich hat, welche Speisen zu diesem Anlass zubereitet werden und welche Bedeutungen sie haben, lesen Sie hier - in Teil eins unserer Serie "Durch das Jüdische Jahr". Die Serie erscheint in loser Reihenfolge am Tag des Feiertages oder zum Auftakt mehrtägiger Feierlichkeiten.

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