Nahostkonflikt:"Man erfährt nie, wie die Menschen sich fühlen"

Nahostkonflikt: Deutsch-israelischer Austausch: Idan Borenshtein, Ella Bargil und Ori Hefetz (von links) erzählten über den 7. Oktober; Frida Schwarz und Sonja Chakhovich gehörten zu den Münchner Jugendlichen, die interessiert zuhörten.

Deutsch-israelischer Austausch: Idan Borenshtein, Ella Bargil und Ori Hefetz (von links) erzählten über den 7. Oktober; Frida Schwarz und Sonja Chakhovich gehörten zu den Münchner Jugendlichen, die interessiert zuhörten.

(Foto: Catherina Hess)

Drei Jugendliche aus dem Kibbuz Nirim in der Nähe des Gazastreifens erzählen in Münchner Schulen, wie sie den Überfall der Hamas erlebt haben - und staunen über die Fragen ihrer Zuhörer.

Von Joachim Mölter

In den Nachrichten über den Nahostkonflikt, den Krieg zwischen dem Staat Israel und der Terrororganisation Hamas, werden meistens einschlagende Raketen gezeigt, rauchende Gebäude, fliehende Menschen; zu hören sind Schüsse, Schreie und Sirenen. "Man sieht immer nur die Bilder", sagt Sonja Chakhovich, 16 und Schülerin am Max-Josef-Stift, einem Mädchen-Gymnasium in Bogenhausen: "Aber man erfährt nie, wie die Menschen sich fühlen."

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