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Polizisten bespuckt:Beleidigungen und Brandstiftung an der Isar

In der Nacht zum Sonntag haben mehrere Menschen Polizeibeamte bei ihren Kontrollen an der Isar provoziert und beleidigt. Gegen zwei Uhr morgens kontrollierte die Polizei an der Wittelsbacherbrücke eine Gruppe von etwa 30 Personen, woraufhin einige von ihnen ausfällig wurden und die Beamten massiv beleidigten. Ein 24-Jähriger aus Erding spuckte einem Polizisten sogar ins Gesicht. Zu den Kontrollierten gehörte auch eine 56-jährige Münchnerin, die "Heil Hitler" rief. Alle Tatverdächtigen wurden laut Polizei festgenommen. Hierfür habe man unmittelbaren Zwang in Form von Schieben und Drücken einsetzen müssen, da die Gruppe aggressiv reagiert habe. Die Verstöße, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie die Beleidigungen wurden angezeigt. Kurz darauf wurden Mülleimer und Container in der Nähe der Brücke sowie im Englischen Garten in Brand gesetzt. Bei einem der vier Brände wurde auch ein geparkter Kia an der Mariahilfstraße beschädigt. Ob die kontrollierte Jugendgruppe für diese Brände verantwortlich ist, ist nach Angaben der Polizei bisher noch unklar.

© SZ vom 07.07.2020 / rdin

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