bedeckt München 31°

Lebensgefahr:München verbietet Bootfahren auf der Isar

Gekentertes Schlauchboot an der Thalkirchner Brücke

Endstation Thalkirchner Brücke: Aufgrund des hohen Wasserstandes haben sich am Samstag mehrere Bäume an einem Brückenpfeiler verfangen - und in ihnen ein Schlauchboot.

(Foto: Berufsfeuerwehr München)

Zwischen dem Großhesseloher Wehr und Flaucher bestehe "erhebliche Gefahr für Leib und Leben", warnt die Stadt. Zuvor hatte es mehrere Unfälle gegeben.

Nachdem mehrere Menschen mit Schlauchbooten in der Isar gekentert sind, hat die Stadt München das Befahren des Flusses zwischen dem Großhesseloher Wehr und Flaucher bis auf Weiteres verboten. "Es besteht eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben, wenn Personen die Isar mit Booten und sonstigen Schwimmkörpern jeglicher Art befahren", teilte das Referat für Gesundheit und Umwelt am Sonntag mit.

Der Wasserstand sei seit Tagen erhöht, und auch unterhalb der Hochwasser-Meldestufe 1 führe die Isar derzeit viel Treibholz mit. Der Fluss weise außerdem eine starke Trübung und Strömung auf.

Am Samstag waren binnen weniger Stunden elf Schlauchboote in der Isar gekentert. Insgesamt gerieten dadurch 32 Bootsinsassen in Gefahr, nur die wenigsten von ihnen konnten sich aus eigener Kraft ans sichere Ufer retten.

© SZ.de/dpa/sim
Isar, Großeinsatz

Bootsunfälle auf der Isar
:Gefangen in der Waschmaschine

Der hohe Pegelstand und Treibgut machen die Isar derzeit gefährlich. Während München Bootfahren im Stadtgebiet verboten hat, müssen flussaufwärts Badende aus den Fängen von Wasserwalzen gerettet werden.

Von Iris Hilberth

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite