Massaker in Iran„Ich hatte Blut an meinem Arm, aber ich spürte keinen Schmerz“

Lesezeit: 6 Min.

Protestierende zeigen bei einer Demo am 7. Februar dieses Jahres in Berlin ein Banner mit Porträts von mutmaßlichen Opfern der iranischen Regierung.
Protestierende zeigen bei einer Demo am 7. Februar dieses Jahres in Berlin ein Banner mit Porträts von mutmaßlichen Opfern der iranischen Regierung. John MacDougall/AFP

Der Münchner Keyvan M. gerät bei einem Besuch in Iran in die Massenproteste. Er sieht Menschen sterben und Eltern, die in Leichenbergen nach ihren Kindern suchen. Über Erlebnisse, die ihn nicht mehr loslassen.

Von Martina Scherf

Keyvan M. sitzt an diesem trüben Montag in einem Schwabinger Café, vor sich einen Cappuccino, er wirkt gefasst. „Kalt heute, oder?“ Normalerweise würde man jetzt ein paar Worte übers Wetter verlieren, ja, der Winter, wird Zeit, dass es endlich Frühling wird, oder so ähnlich. Aber angesichts dessen, was der junge Mann gleich berichten wird, erscheint einem diese Art Smalltalk absurd. Obwohl, wirft er da ein: „Sollte es nicht selbstverständlich sein, sich einfach mal übers Wetter zu unterhalten?“

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