Performerin Ines Hollinger„Die Kürzungen können im utopischsten Lichte betrachtet eine Chance sein“

Lesezeit: 5 Min.

Ines Hollinger ist überzeugt: „Das Wichtigste ist, dass man zusammenhält und gemeinsam etwas kreiert.“
Ines Hollinger ist überzeugt: „Das Wichtigste ist, dass man zusammenhält und gemeinsam etwas kreiert.“
Stephan Rumpf

Die Münchner Performerin Ines Hollinger hat sich entschieden, die Sparrunden in der Kultur auch als Chance zu begreifen. Ihr Optimismus wirkt ansteckend. Aber leicht ist es trotzdem nicht.

Von Yvonne Poppek

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Rosig schaut es gerade nicht aus. Das Geld ist knapp, die Stadt München muss sparen. Vorsorglich, so wurde kurz vor der Sommerpause bekannt, werden deshalb Mittel für die Freie Szene zurückgehalten, für Theater- und Tanzprojekte 2027. Zuschüsse für einen Bereich, den das Kulturreferat bei all den bisherigen Sparmaßnahmen möglichst immer verschonen wollte. Denn es können Existenzen daran hängen, wenn es mit der Förderung nicht klappt. Überhaupt nicht rosig schaut das alles also aus.

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