PreisverleihungWenn der Oscar-Kandidat weint

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Edgar Reitz mit Salome Kammer.
Edgar Reitz mit Salome Kammer. Stephan Rumpf

Beim Friedenspreis des Deutschen Films wird es emotional, als Filmemacher İlker Çatak geehrt wird, stehende Ovationen gibt es am Ende für eine deutsche Regie-Legende.

Von Josef Grübl

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Ein Blick ins Publikum reicht, um den sonst so selbstsicheren und sprachgewandten İlker Çatak aus dem Konzept zu bringen. Der Berliner Regisseur mit türkischen Wurzeln erhält beim „Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke“ in München einen Preis – und weint. Seine Stimme wird brüchig, er verhaspelt sich und versucht zu erklären, was ihn so bewegt. Danach fließen noch mehr Tränen, auch im Publikum.

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