München heute:Protest gegen die IAA / Wie geht es mit der Corona-Teststrategie weiter?

IAA Mobility - Protest

Aktivisten überkleben Verkehrsschilder und seilen sich über der A 9 ab.

(Foto: dpa)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Martin Bernstein

Eines steht jetzt schon fest: Die Internationale Automobilausstellung "IAA Mobility" in München löst heftige Debatten aus. Die einen schimpfen über die von der Mobilitätsschau zugestellten Straßen und Plätze, die anderen wettern über blockierte Autobahnen. Toll wäre es, wenn daneben genauso intensiv über die Klimakatastrophe, über ihre Ursachen und über den Verkehr von morgen diskutiert werden könnte.

Was das Geschehen am ersten Messetag angeht: Da haben beide Seiten, IAA-Gegner wie Polizei, Augenmaß bewiesen und es nicht auf eine Konfrontation hoch über dem Autobahn-Asphalt ankommen lassen. Die Protestaktionen waren genau choreografiert und zeitlich begrenzt, die Antwort der Polizei erfolgte schnell und war angemessen. Wie das Ganze juristisch zu bewerten ist, entscheiden am Ende Gerichte.

Beides, Debatten und Proteste, wird die IAA in München noch bis Sonntag begleiten. Die viel beschworene "Mobility" wird vor allem die Münchner Polizei aufbringen müssen. Und die Autobauer? "Die Welt der Mobilität war nie so aufregend wie heute", schreiben sie. Und: "Wir freuen uns auf die Debatte, gerade auch, weil wir Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen und Standpunkten erwarten...". Wie unterschiedlich die Standpunkte sind, hat der Dienstag schon mal gezeigt.

DER TAG IN MÜNCHEN

Protestcamp mit Einbahnstraßen Nach langen Auseinandersetzungen mit Behörden richten sich die IAA-Gegner auf der Theresienwiese ein. Bis die Zelte stehen und die Köche loslegen können, dauert es länger als geplant - die Organisatoren fühlen sich durch die Auflagen schikaniert. Zum Artikel

Wie geht es mit der Teststrategie weiter? Von 11. Oktober an sind die Corona-Tests kostenpflichtig. Auf Teststationen wie auf der Theresienwiese dürfte das direkte Auswirkungen haben. Zum Artikel

Chef der Spatenbrauerei klagt auf Wiedereinstellung Bernhard Klier will seine außerordentliche Kündigung nicht akzeptieren. Ihm wird laut seinem Anwalt vorgeworfen, die "sozial-adäquate Distanz nicht gewahrt" zu haben. Zum Artikel

Die geschrumpfte Bauernmeile Vor dem Landwirtschaftsministerium gibt es bis Sonntag einen neuen "Genussmarkt". Dort können bayerische Schmankerl verkostet werden. Zum Artikel

MÜNCHEN ERLESEN

Restaurants in München | Bars in München | Frühstück und Brunch

Zu den Landkreisen: Bad Tölz-Wolfratshausen | Dachau | Ebersberg | Erding | Freising | Fürstenfeldbruck | München | Starnberg

© SZ.de
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB