Süddeutsche Zeitung

Veranstaltungsorte der Messe:Wie sich die IAA über die ganze Stadt verteilt

Auf dem Messegelände können Besucher den "Open Space Extended" besuchen, der Eintritt zu den Veranstaltungsorten in der Stadt ist hingegen frei. Eine Übersicht.

Von Andreas Schubert (Text) und Julian Hosse (Infografik)

Für die Messe München war es ein echter Coup, als Anfang März 2020 die Entscheidung fiel, die Internationale Automobilausstellung IAA in München stattfinden zu lassen. Während die Wiesn dieses Jahr nun schon zum zweiten Mal wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss, startet an diesem Dienstag die Messe. Sie wird bis kommenden Sonntag, 12. September, dauern. Für Münchens Messe-Chef Klaus Dittrich ist die IAA Mobility, wie die große Autoschau nun heißt, eine Chance, der Welt zu zeigen, wie man wieder eine große internationale Veranstaltung in Zeiten von Corona auf die Beine stellen kann. Auch die Stadt erhofft sich einen wirtschaftlichen Schub, vor allem, weil die Hotel- und Gastronomiebranche schwer unter der Pandemie gelitten hat.

Die IAA Mobility findet nicht nur auf dem Messegelände in Riem statt, sondern verteilt sich über die ganze Stadt. Der Publikumsbereich im Zentrum, der sogenannte Open Space, öffnet seine Pforten an diesem Dienstag um 14 Uhr. Bis Samstag sind die verschiedenen Areale täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag bis 17 Uhr.

Auf dem Messegelände können private Besucher von Dienstag an zunächst den "Open Space Extended" besuchen, täglich von 9 bis 18 Uhr, ein Ticket ist erforderlich. Am Freitag um 14 Uhr öffnet dann auch der sogenannte Summit für Privatbesucher. Dieser ist am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr zugänglich. Ein reguläres Einzelticket kostet 20 Euro, der Eintritt zum Open Space in der Stadt ist hingegen frei.

Verbunden sind Messegelände und Zentrum mit der "Blue Lane", auf der nur lokal emissionsfreie Fahrzeuge fahren dürfen und solche, die mit mindestens drei Menschen besetzt sind.

Insgesamt sind rund 700 Aussteller vertreten, auch Hersteller von Fahrrädern. Denn diesmal soll es nicht nur um Autos gehen, sondern auch um Mobilität allgemein. Wer übrigens per Smartphone-App eine Probefahrt buchen möchte, sollte schnell sein. Je teurer die Modelle, desto gefragter sind sie: Die Fahrten mit einem elektrischen Porsche Taycan zum Beispiel waren am Montag bereits ausgebucht.

Bestens informiert mit SZ Plus – 4 Wochen kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.5402246
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ vom 07.09.2021/sonn
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.