München heute:Welche Verbindungen die TUM nach China hat / Mieten stagnieren erstmals seit Jahren

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Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Lea Weinmann

Das erste richtige Theaterstück, das ich in meinem Leben besucht habe, war eine Aufführung von Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker". Ich hatte das Stück vorher nicht gelesen und damit bis zu diesem Zeitpunkt auch keine Ahnung, worum es ging. Trotzdem blieb dieser eine Satz, einmal gehört, bis heute bei mir hängen: "Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen."

In den vergangenen Tagen habe ich oft über dieses Zitat nachgedacht. Forschung und Wissenschaft sind in Deutschland frei. Niemand darf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hierzulande vorschreiben, wozu sie zu forschen haben - und schon gar nicht mit wem. Das ist wichtig und gut so. Wer Freiheit genießt, trägt aber auch Verantwortung. Und muss sich die Frage stellen, wann diese Freiheit an moralische Grenzen stößt.

Das Investigativressort der Süddeutschen Zeitung hat sich in einer wochenlangen Recherche mit dieser Frage beschäftigt. Die Suche nach Antworten führte uns auch an die Technische Universität in der Münchner Maxvorstadt. Dort veröffentlichte ein Professor über Jahre hinweg wissenschaftliche Artikel mit einem chinesischen Kollegen, der dem Militär nahesteht. Die beiden forschten zu Raketenantrieben.

Wir haben die Hochschulspitze der TUM getroffen und nach Kooperationen wie diesen gefragt. Der Artikel zur TUM (SZ Plus) ist Teil der China Science Investigation, einer europaweiten Recherche von elf Medienpartnern, die wissenschaftliche Kooperationen mit chinesischen Forschungseinrichtungen unter die Lupe genommen hat.

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