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München heute:Pro & Contra Weihnachtsgottesdienst im Englischen Garten / Aerosol-Studie des BR-Symphonieorchesters

Der Christbaum vor dem Münchner Rathaus

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Stefan Simon

In genau einem Monat ist Weihnachten, weltweit feiern Christen am 25. Dezember die Geburt Jesu. Es ist, abseits all der Geschenke, ein Fest der Hoffnung - und was könnte man dringender brauchen am Ende eines solchen Jahres? Lametta statt Lamento: 2021 kann eigentlich nur besser werden. Passend dazu steht seit heute früh auch der große Christbaum auf dem Marienplatz.

Ja, aber: Ist es eine gute Idee, die Heilige Nacht deshalb gleich mit einem großen ökumenischen Gottesdienst im Englischen Garten zu begehen? In unserer Redaktion wird viel diskutiert, seit wir vom gemeinsamen Vorschlag des katholischen Kardinals Reinhard Marx und des evangelischen Bischofs Heinrich Bedford-Strohm erfahren haben.

"Die Idee ist die charmanteste, die die Kirchen seit Langem hatten", findet mein Kollege René Hofmann: "ein besonderes Erlebnis; eines, das manchen womöglich für immer in Erinnerung bleibt - als Stunde der Hoffnung in einer Ausnahmesituation". Das freilich sieht mein Kollege Max Ferstl ganz anders: "Trotz des Teil-Lockdowns sind die Infektionszahlen noch viel zu hoch. Jeder Einzelne muss sein Leben massiv einschränken. Die Kirchen durften geöffnet bleiben - es wirkt nicht so, als wüssten sie dieses Privileg zu schätzen, wenn sie jetzt die große Sause planen."

Was halten Sie davon? Diskutieren Sie gerne mit, wenn Sie mögen. Seien Sie froh und munter - und bleiben Sie gesund.

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