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München heute:Pläne für Großmarkthalle haben Konfliktpotenzial / Klima-O-Mat durchleuchtet Parteien

Demo Fridays for Future in München

Die Münchner "Fridays for Future"-Aktivisten haben bereits im vergangenen Juni konkrete Forderungen an die Stadt gestellt. Im Internet kann man nun nachsehen, was daraus geworden ist.

(Foto: Tobias Hase/dpa)

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Die Sommer sind seit Jahren zu heiß, die Winter zu mild, die Böden zu trocken, schwere Unwetter lassen die Isar bedrohlich anschwellen, Zugvögel bleiben in München statt in den Süden zu ziehen - die Natur scheint verrückt zu spielen. Dabei sind es die Boten des Klimawandels, der mittlerweile auch in München spürbar ist. Die Politik reagiert langsam auf die globale Herausforderung und versucht, den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren.

Auch der Münchner Stadtrat scheint zum Handeln entschlossen zu sein. Erst im vergangenen Dezember wurde mit knapper Mehrheit der Klimanotstand ausgerufen und das Ziel ausgegeben, dass München bis 2035 klimaneutral werden soll. Damit gingen die Stadträte auch auf 32 konkrete Forderungen ein, die das Bündnis "Fridays for Future" gemeinsam mit Wissenschaftlern von "Scientists for Future" im vergangenen Sommer erarbeitet und dem Stadtrat vorgelegt hatte.

Nun gibt es sogar einen Klima-Wahlhelfer im Internet, den die Aktivisten von "München muss handeln" entwickelt haben. Darin werden die Programme der Parteien, die am 15. März zur Kommunalwahl antreten, danach geprüft, wie sie mit den Forderungen von "Fridays for Future" umgehen. Bislang sind noch nicht alle Wahlprogramme ausgewertet, die von CSU und FDP fehlen noch, aber auch die von kleinen Wahlgruppierungen, die zur Wahl antreten wollen. Doch sie werden sich kaum der neuen Klimaplattform entziehen können, hinter "München muss handeln" stehen mittlerweile fast 500 Organisationen, Unternehmen und Verbände aus München. Sie sagen, es müsse jetzt gehandelt werden, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise zu verhindern - auch in München.

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