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München heute:Polizeiarbeit über Grenzen hinweg / Reaktorbetrieb in Garching laut Gutachten "illegal"

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Größte Bankraubserie Österreichs aufgeklärt - in Berlin. Russische Einbrecherbande macht München unsicher - und wird in Wien verhaftet. Man liest sie, diese Erfolgsmeldungen der Polizei, freut sich. Und staunt: Wie machen die das eigentlich genau? Wenn Täter immer internationaler agieren: Wie schaffen es Polizei und Staatsanwaltschaft, ihnen grenzenlos hinterher zu ermitteln?

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Und deutlich gemacht, wie wichtig in Zeiten gewachsener Freizügigkeit in Europa das Instrument der Rechtshilfe über Grenzen hinweg ist. Und wie gut es mittlerweile funktioniert. 21 im Ausland gefasste Straftäter sind allein im laufenden Jahr schon nach München überstellt worden.

Freilich gibt es auch Banden, denen so leicht nicht beizukommen ist. Vor allem dann, wenn das diplomatische Parkett für die Ermittler schwieriges Terrain ist. Ein Beispiel sind die Anrufe falscher Polizisten, die aus der Türkei kommen und die es auf die Ersparnisse älterer Münchnerinnen und Münchner abgesehen haben. Auch da gibt es schon erste internationale Erfolge, aber vorerst nur ein einziges wirkliches Patentrezept: Einfach auflegen!

DER TAG IN MÜNCHEN

Es geht um die "Reparatur der Welt" Seit zehn Jahren engagiert sich die "Europäische Janusz Korczak Akademie" gegen Antisemitismus und Rassismus. Mit kleinen Schritten versucht die Münchner Einrichtung viel zu erreichen. Zum Artikel

Gutachten: Reaktorbetrieb "ist seit acht Jahren illegal" Umweltschützer und Atomgegner präsentieren ein Papier, demzufolge die Neutronenquelle in Garching längst hätte stillgelegt werden müssen. Die TU sieht das anders. Zum Artikel

Doch keine imposante Skyline im Osten Es hätte ein beeindruckender Stadteingang werden können. Doch die Firma Giesecke und Devrient hat sich bei ihrem Neubau am Vogelweideplatz gegen den Siegerentwurf entschieden - aus wirtschaftlichen Gründen. Zum Artikel

Bei der EM 2020 soll der Alte Botanische Garten zur Fanzone werden Bayerns Bauminister Reichhart wirbt für das Konzept - trotz Kritik von Anwohnern und Denkmalschützern. Wie man die Fans aber in die Zonen locken will, ist noch einigermaßen unklar. Zum Artikel

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