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München heute:Klimaschützer vor dem Rathaus / CSU-Politiker Offman wechselt zur SPD

Einer von acht "Extinction Rebellion"-Anhängern, der sich vor dem Münchner Rathaus angekettet hat, wartet darauf, von einem SPD-Vertreter losgemacht zu werden.

(Foto: Stephan Rumpf)

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Schon seit Monaten gehen in München jeden Freitag junge Menschen auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Sie strecken Plakate in die Höhe, auf denen "Rettet die Erde", "Make love not CO2" oder "Planet Earth first" steht. Sie sind viele, und sie formulieren ihre Forderungen deutlich. Und doch ist die "Fridays for Future"-Bewegung nicht die einzige Gruppe, die in München für eine andere Klimapolitik kämpft.

An diesem Montag um kurz nach 12 Uhr haben sich Aktivisten der "Extinction Rebellion"-Bewegung an die Säulen des Münchner Rathauses gekettet. Die Schlüssel zu den Ketten um ihre Hälse haben sie weggeben, an fast jede Partei im Stadtrat einen anderen. Sie wollen bleiben, bis die Stadträte kommen und sich einer Diskussion stellen.

Die Münchner Aktivisten von "Extinction Rebellion" fordern, dass der mit Kohle betriebene Block des Heizkraftwerks München Nord bis spätestens Ende 2022 abgeschaltet wird. Sie wollen, dass die Politik die Wahrheit über die Klimakrise sagt und von 2025 an die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre nicht mehr steigt. SZ-Autor Jakob Wetzel hat die Aktion beobachtet und erklärt, wer die Gruppe eigentlich ist.

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