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München heute:Hohe Nachfrage nach FFP2-Masken / Das Baustellenjahr 2021

Mehr Fasern aus Masken bei langer Nutzung

Viele Apotheken haben noch genug FFP2-Masken auf Vorrat.

(Foto: Angelika Warmuth/dpa)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Ekaterina Kel

Sie schützen - aber nur, wenn man sie korrekt verwendet. Sie können die Infektionszahlen endlich nach unten drücken - aber nur, wenn auch möglichst viele Menschen sie tragen. Sie sind sinnvoll - aber können sie sich auch alle leisten?

Die Rede ist von FFP2-Masken. Vom kommenden Montag an gilt für alle ab 15 Jahren, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wollen oder einkaufen müssen, eine Pflicht, eine solche Maske aufzusetzen. Seit der Verkündung dieser Regelung am Dienstag herrscht reger Andrang bei Apotheken, im Handel und auch online. "Zehn Minuten nach der Pressekonferenz stand schon der erste Kunde bei uns und wollte FFP2-Masken haben", erzählt der Apotheker Peter Sandmann. Meine Kollegen und ich haben uns bei ein paar Apotheken und Händlern in der Stadt umgehört, ob sie Engpässe befürchten. Auf die Absurdität der Marktgesetze nach solchen Ankündigungen blickt außerdem mein Kollege Michael Kläsgen.

Und was ist mit denen, die nicht mal eben jede Woche mehrere solcher Masken holen können? Eine kann schon mal bis zu fünf Euro kosten. Und die FFP2-Masken kann man im Gegensatz zu Stoffmasken nicht einfach mal so waschen. Was Münchens Politiker bis hin zum Oberbürgermeister dazu sagen und fordern, haben wir ebenfalls zusammengefasst. Markus Söder reagierte prompt und versprach kostenlose Masken für Bedürftige. Bleibt nur noch zu üben, wie man das Ding eigentlich richtig aufsetzt.

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