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München heute:Diese Frau hackt Siemens / Prozess um Pumuckl-Folge

Vielleicht muss man in dieser Welt groß werden, um sie ganz zu verstehen. Fabienne Waidelich spielte als Kind auf dem alten Atari-Computer ihrer Eltern. Heute führt sie die Cybersecurity-Abteilung bei Siemens.

(Foto: Claus Schunk)

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Wenn es irgendwo einen Hackerangriff gegeben hat, sind die Bilder wieder da. Computer, aus denen absurde Zeichen strahlen wie Laserlicht. Davor Typen in Hoodies, die auf Tastaturen rumtippen und Lederhandschuhe tragen, damit auch wirklich jeder verstanden hat: Es geht hier um digitale Einbrecher, und die nennt man Hacker.

Ist natürlich Blödsinn, kein Hacker läuft so rum. Aber man kann sich eben auch wenig unter dieser Berufsgruppe vorstellen, und ein Beruf ist es ja tatsächlich. Bei Siemens sitzen Dutzende IT-Experten vor Bildschirmen und versuchen, ihr eigenes Unternehmen zu hacken, damit es kein anderer tut. Jemand, der die Steuerung in einem Zug manipulieren will, zum Beispiel.

Das Hacker-Team von Siemens (fast nur Männer übrigens), wird von Fabienne Waidelich geleitet. Mit ihr habe ich darüber gesprochen, warum sie auch an Schulen geht und was man mitbringen muss, um Hackerin zu werden (zu lesen mit SZ-Plus). Sie fragte mich dann, ob ich schon mal versucht hätte, einen Gutschein für ein Fast Food Restaurant zweimal zu verwenden. Nein, sagte ich. Ein Hacker, sagte Fabienne Waidelich, würde das tun. Einfach aus Neugierde, ob das geht

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