München heute:Erste Antworten nach der Explosion / Wo das Virus leichtes Spiel hat

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München: Stücke der explodierten Fliegerbombe an der Donnersbergerbrücke

Diese Stücke der explodierten Fliegerbombe präsentierte die Münchner Polizei am Donnerstag.

(Foto: Robert Haas)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Ingrid Fuchs

Hat ein Mensch versagt oder das Sondiergerät? Einen Tag nach der Explosion einer Fliegerbombe inmitten von München ist das eine der vielen Fragen, mit denen sich die Ermittler nun beschäftigen. Der Knall am Mittwoch um kurz nach zwölf Uhr mittags hat nicht nur die Anwohner in der Nähe der Donnersbergerbrücke aufgeschreckt. Nur wenige Meter unter dem Boden lag die 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe, viele Meter hoch stiegen Staub und Rauch in den Himmel. Bei dem Unglück sind vier Menschen verletzt worden - und trotzdem kann man noch von Glück reden, dass nicht viel mehr passiert ist.

Die Bombe ist ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, insgesamt gab es damals mehr als 70 Angriffswellen auf München. Es ist also kein Wunder, dass Menschen manchmal in ihrem Vorgarten auf Blindgänger stoßen und vor Bauarbeiten genau geprüft werden muss, wo gegraben werden kann und wo Gefahren lauern. Ist das beim Großprojekt Zweite Stammstrecke nicht passiert? Oder wie konnte die Bombe mit 110 Kilogramm TNT-Sprengstoff übersehen werden? Diesen Fragen sind Anita Naujokat und Thomas Anlauf am Tag nach der Explosion nachgegangen (SZ Plus).

Luftbildexperten haben die Deutsche Bahn jedenfalls früh auf die Gefahr von Blindgängern rund um den Hauptbahnhof hingewiesen. An der Unglücksstelle soll für die Zweite Stammstrecke 40 Meter in die Tiefe gegraben werden, denn dort befindet sich der künftige Eingang zum Tunnel. Andreas Schubert hat versucht, herauszufinden, wie sich die Explosion auf den Zeitplan des Bauprojekts auswirkt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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