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München heute:Architekten-Streit über Gasteig-Umbau beigelegt / Münchner an Isar verprügelt

Mehr Transparenz, ohne Kraft einzubüßen, deutlich mehr Offenheit hin zur Stadt - das sind die wichtigsten Prinzipien, die der Henn-Entwurf für den Gasteig der Zukunft erkennen lässt.

Mehr Transparenz, ohne Kraft einzubüßen, deutlich mehr Offenheit hin zur Stadt - das sind die wichtigsten Prinzipien, die der Henn-Entwurf für den Gasteig der Zukunft erkennen lässt.

(Foto: Simulation: Henn)

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Wann waren Sie zum ersten Mal im Gasteig? Als Studentin, um in der Bibliothek ein Buch auszuleihen? Als Kind an der Hand Ihrer Mutter, um ein Konzert zu hören? Oder weil Sie ihre Freundin in einen Italienisch-Kurs der Volkshochschule gequatscht hat, und Sie dann dort die Frau Ihres Lebens kennengelernt haben, und die Freundin zur Ex wurde? Der Gasteig ist für viele Münchner eine hochemotionale Sache. Sie lieben ihn, genau wegen solcher Erinnerungen. Sie mögen ihn nicht, weil sie sich an seiner Architektur stoßen. Doch für manche ist er auch nur eines: ein Kostenfaktor.

Klar, dass diesen Münchnern zuerst der Gasteig - und andere dringende Sanierungsfälle aus dem Kulturbereich - einfallen, wenn es darum geht, was in der Zeit des vermuteten wirtschaftlichen Post-Corona-Desasters weggespart werden könnte. Deshalb war auch die heutige Tagung des Aufsichtsrats der Gasteig GmbH von besonderer Brisanz, doppelt, weil dessen Vorsitz ebenfalls neu besetzt ist. Mit Katrin Habenschaden, Münchens immer noch neuer zweiter Bürgermeisterin. Abgelöst hat sie auch in dieser Position Josef Schmid, der sich hinter den Kulissen immer sehr eingesetzt hatte für das Projekt.

Bei der Tagung wurden einige Neuerungen für die Sanierungspläne bekannt. Eine Neuigkeit kam unterdessen gar nicht zur Sprache. Dabei nimmt sie Kritikern eine ordentliche Portion Wind aus den Segeln: der Urheberrechtsstreit mit den Ursprungs-Architekten ist geklärt.

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