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München heute:Bundespolizei will am CSD teilnehmen / Bürgerbegehren für Radlring

Wolfgang Appenzeller, Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Bundespolizei. Als Gay German Cop setzt er sich auch in Sozialen Medien für die Belange von Homosexuellen bei der Polizei ein.

"Wir sind schon weit gekommen", sagt Wolfgang Appenzeller.

(Foto: Florian Peljak)

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Von Sophia Baumann

Viele Homosexuelle halten ihre sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz geheim, weil sie fürchten, ausgegrenzt und diskriminiert zu werden. Das ist eine belastende Situation. Man kann nicht von den schönen Wochenenderlebnissen mit dem Partner oder der Partnerin erzählen, niemanden zum Sommerfest mitbringen.

Noch schwieriger ist es wohl für Homosexuelle, die bei der Polizei arbeiten. Bei den Stonewall-Unruhen vor 50 Jahren waren es Polizisten, die gewalttätig gegen Homo- und Transsexuelle vorgingen. Und auch die Vorstellung, die viele von Polizisten haben, ist bis heute die eines "echten Kerls". Ein Bild, das einige mit ihren Vorurteilen über Homosexuelle nicht vereinbaren können.

Auch der Polizist Wolfgang Appenzeller hätte seinen Job einst beinahe hingeschmissen. Heute aber ist er Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Bundespolizei. Bei einem Treffen mit meiner Kollegin Julia Bergmann erzählt er von seinen Erfahrungen als schwuler Polizist (zu lesen mit SZ Plus). Und davon, dass seine Kollegen zum ersten Mal offiziell am Christoper Street Day teilnehmen werden.

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