Es ist gerade erst August, aber im Münchner Norden zittern bereits einige Menschen, weil sie schon an den kommenden Winter denken. Spätestens im November erwarten die Mieterinnen und Mieter der städtischen Tochtergesellschaft „Münchner Wohnen“ (MW) ja die Heizkostenabrechnungen für 2024 – und für die beiden Jahren davor, für 2022 und 2023, flatterten etlichen von ihnen exorbitant hohe Nachzahlungs-Forderungen ins Haus. Grund war in erster Linie ein Ende 2021 vereinbarter Gasliefervertrag zwischen dem MW-Vorgängerunternehmen GWG und den Stadtwerken München: Die Gaspreise wurden dabei an die Börsenkurse gekoppelt – und die schnellten 2022 nach oben infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.
Hohe Nachzahlungen12 000 Euro Heizkosten in einem Jahr – wie kann das sein?
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Im Hasenbergl zittern Mieter der Münchner Wohnen vor der Heizkostenabrechnung, denn zuletzt wurden ihnen astronomische Kosten in Rechnung gestellt. Doch ob sie dagegen etwas tun können?
Von Joachim Mölter
