Wenn eine Familie unter Druck steht, vielleicht weil sich die Eltern trennen oder ein Kind sich dauerhaft weigert, zur Schule zu gehen, dann braucht diese Familie Hilfe. Sie braucht diese Hilfe sofort, nicht in einigen Monaten. Lange war so etwas selbstverständlich in München – doch das ist es nicht mehr. „Familien müssen monatelang auf Beratung und Unterstützung warten“, kritisieren die Wohlfahrtsverbände, schuld ist die schwierige Haushaltslage der Stadt. Und die Verbände fürchten, dass es noch schlimmer wird.
Kostendruck im Sozialen„Der Sparzwang bringt unser soziales München in Gefahr“
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Bisher war es mehr oder weniger Zufall, an welcher Stelle im Sozialbereich gespart wird. Die Wohlfahrtsverbände fordern nun eine Entscheidung: Welche Angebote sind wichtig für den sozialen Frieden in der Stadt?
Von Kathrin Aldenhoff und Ekaterina Kel
