Kriminalität in MünchenReinigungskraft am Hauptbahnhof niedergestochen – Verdächtiger in Haft

Die Tat ereignete sich im Umfeld des Hauptbahnhofs (Symbolbild).
Die Tat ereignete sich im Umfeld des Hauptbahnhofs (Symbolbild). Stephan Rumpf

Nach der Attacke auf einen 43-Jährigen veröffentlichte die Polizei  Bilder einer Überwachungskamera, der Gesuchte stellte sich daraufhin. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

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Vor dem Münchner Hauptbahnhof ist in der Nacht zum 1. Mai ein Mann schwer verletzt worden. Die Kripo ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 38 Jahre alter Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft.

Laut Polizei war am Freitag gegen drei Uhr ein 43-jähriger Mitarbeiter eines Putztrupps am U-Bahn-Abgang an der Ecke Bayer-/Schillerstraße „im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung“ mit einem spitzen Gegenstand attackiert worden – im Bahnhofsviertel, das Stadt und Polizei seit geraumer Zeit sicherer machen wollen.

Der Mann, der sich im Dienst befunden habe, sei mit mehreren Wunden auf dem Boden gelegen. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Dort wird er noch immer behandelt, ist aber nicht mehr in Lebensgefahr.

Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos, sodass die Polizei Zeugen suchte. Am Samstag veröffentlichte sie zudem Bilder des Verdächtigen, die aus den im Bahnhofsviertel aufgestellten Videotürmen stammen – und erhielt mehrere Hinweise auf die Identität des Gesuchten, erklärte ein Sprecher.

Am Sonntagabend teilte die Polizei mit, dass sich der Verdächtige wohl auch aufgrund des Fahndungsdrucks gestellt habe: Der 38-Jährige wurde festgenommen, ein Ermittlungsrichter erließ am Montag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der Tatverdächtige sitzt nun in Stadelheim in U-Haft.

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