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Hauptbahnhof:Lukrativer Handel mit gefälschten Bahntickets

Ein Mann verkauft gefälschte Fahrkarten. Überführt wurde er dank zweier Männer, die bei ihm ein Ticket gekauft hatten.

Ein 45-Jähriger hat am Münchner Hauptbahnhof im großen Stil gefälschte Bahntickets verkauft. Offenbar ein lukratives Geschäft: Außer jeder Menge gefälschter Fahrkarten fanden Bundespolizisten 7290 Euro Bargeld bei dem Mann. Opfer des Betrügers waren vor allem pakistanische Landsleute des 45-Jährigen.

Am Dienstag kurz vor 14 Uhr hatte ein 33-Jähriger im DB-Reisezentrum im Hauptbahnhof München eine MVV-Isarcard vorgezeigt und gefragt, ob es sich dabei um einen gültigen Fahrschein handle. War es nicht. Der Mann hatte das gefälschte Ticket kurz zuvor von einem anderen am Hauptbahnhof gekauft, für einen Freund. Anstatt der üblichen 90 Euro für die Monatskarte mit fünf Ringen hatte er lediglich 40 Euro bezahlt. Offenbar nicht zum ersten Mal, wie er später freimütig zugab.

Die beiden Geprellten zeigten sich jedoch kooperativ und überredeten den Ticketverkäufer zu einem Treffen an der Bayerstraße. Eine Streife der Bundespolizei konnte dort den 45-Jährigen festnehmen.

© SZ vom 26.09.2019 / bm/kaal

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