ArchitekturMünchens neuer Hauptbahnhof – ein unnötiges Ungeheuer aus Glas

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So soll der Münchner Hauptbahnhof einmal aussehen, das dauert aber noch ein paar Jährchen.
So soll der Münchner Hauptbahnhof einmal aussehen, das dauert aber noch ein paar Jährchen.
Auer und Weber/Simulation

Die Bahn baut noch jahrelang an ihrem sündteuren Palast. Dabei hätte es eine viel charmantere Lösung gegeben.

Glosse von Joachim Käppner

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Gewiss, was die Spezialisten einst in Altona veranstaltet haben, wird unerreicht bleiben: Bis 1979 ließen sie den schönen alten Backsteinbau des Bahnhofs wegbaggern – die Metropole trug seinerzeit nicht umsonst den zweifelhaften Ehrentitel „Freie und Abriss-Stadt Hamburg“ – und ersetzten ihn durch ein Ungeheuer aus Beton, eine Art Parkhauskaufbahnhof. Noch heute darf er trotz mancher kosmetischer Verbesserungsversuche als eines der hässlichsten Gebäude des Universums gelten.

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