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Musiker Hans Well:Trügerisches Idyll

"Ein, fein sein, beinander bleibn' gibt's da nicht": Hans Well über seine Herkunftsfamilie, in der er das neunte von insgesamt 15 Kindern war.

(Foto: Martin Bolle)

32 Jahre war Hans Well Teil der "Biermösl Blosn". Die Trennung hat er noch immer nicht so ganz verschmerzt. Über die Versuchung des Erfolgs, brüchige Familienbande und seine Zukunftspläne mit den "Wellbappn".

Interview von Sabine Reithmaier

Die Aufregung war groß, als im Sommer 2011 die geplante Trennung der Biermösl Blosn publik wurde. Aus seiner Sicht habe sich aber seither nicht viel verändert, sagte Gerhard Polt im vergangenen November der Frankenpost in einem der vielen Interviews, die anlässlich der 40-jährigen Bühnenpartnerschaft mit den Well-Brüdern erschienen: Ein Bruder habe die Gruppe verlassen, ein anderer sei hinzugekommen. Polt tritt weiter mit den Wellbrüder aus'm Biermoos alias Michael, Christoph ("Stofferl") und dem "Neuzugang" Karl Well auf. Der ausgeschiedene Bruder, der in den Interviews fast nie erwähnt wird, obwohl er 32 Jahre mit von der Partie war, ist Hans Well. Um zu erkunden, wie es ihm mit diesem seltsamen Schweigen geht, besuchen wir ihn in Zankenhausen (Landkreis Fürstenfeldbruck). Während eines langen Gesprächs vermittelt der 67-Jährige den Eindruck, als hätte er auch nach acht Jahren die Trennung noch immer nicht so ganz verschmerzt. Mit am Tisch sitzt seine Frau Sabeeka Gangjee-Well.

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