Manchmal fordert Klaus Joelsen einen Schüler auf, ein Hakenkreuz ans Whiteboard zu malen. Damit alle wissen, worüber sie reden. Er erklärt dann, dass das in diesem Fall okay war, aber in allen anderen Fällen eine Straftat ist. Spricht mit der Schulklasse darüber, warum das Symbol in Deutschland verboten ist, nicht alle wissen das. Anlass für seinen Besuch sind oft genau solche Hakenkreuze an den Wänden des Schulhauses. „In der Regel steckt keine radikale Gesinnung dahinter“, sagt er, das komme immer wieder vor. Und trotzdem ist es nicht so, dass ein Hakenkreuz mehr oder weniger an einer Schule ihn nicht schert. Im Gegenteil. „Es wäre eine Katastrophe, wenn Hakenkreuz-Schmierereien an Schulen normal würden.“
Rassismus an Schulen„Es wäre eine Katastrophe, wenn Hakenkreuz-Schmierereien an Schulen normal würden“
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Grundschulkinder, die rassistisch beleidigt werden, rechtsextreme Bilder im Klassenchat – das ist Teil des Schullebens, auch in München. Das zeigt ein Bericht, in dem die bekannten Vorfälle dokumentiert werden. Wie die Stadt dem entgegenwirken will.

Mobbing:„Die Schulen schützen sich lieber selbst, als Konsequenzen zu ziehen“
Als Rechtsanwalt erlebt Peter Weber immer wieder, wie Mobbing-Opfer, die sich wehren, von Lehrkräften zu Tätern gemacht werden. Er fordert klare Regeln im Umgang mit psychischer Gewalt an Schulen und ein bayerisches Antidiskriminierungsgesetz nach Berliner Vorbild.
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