Rathaus:Aufgewacht aus dem großen grünen Traum

Rathaus: Katrin Habenschaden bei einem Auftritt im Bierzelt im Mai dieses Jahres. Da war die Welt der Münchner Grünen noch in Ordnung.

Katrin Habenschaden bei einem Auftritt im Bierzelt im Mai dieses Jahres. Da war die Welt der Münchner Grünen noch in Ordnung.

(Foto: Florian Peljak)

Mit Katrin Habenschaden wollte die Ökopartei in München das OB-Büro erobern, doch ihr überraschender Wechsel in die Wirtschaft hat diesen Plan zunichte gemacht. Und nun? Statt großem Frust reden die Grünen sogar von Aufbruchstimmung.

Von Heiner Effern und Joachim Mölter

Die Grünen in München müssen sich gerade vorkommen, als wären sie mitten im schönsten Traum aus dem Bett gefallen. Bis Anfang des Jahres standen sie nach ihrer eigenen Wahrnehmung vor einer unaufhaltsamen grün-rosa Zukunft: Ihre "Katrin", wie alle in der Partei die Zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden nennen, würde weiter im Höllentempo durchs Rathaus wuseln und öffentliche Auftritte absolvieren, während sich Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mehr und mehr auf den Ruhestand vorbereitet. Bei der nächsten Kommunalwahl schien der Weg in dessen Büro jedenfalls frei zu sein, die komplette Regierungsübernahme der Grünen in München gesichert. Doch jetzt ist sie mit einem Schlag raus, die Katrin - aus den Träumen der Grünen und aus der Politik.

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