Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht auf Dienstag erfolglos versucht, ein Loch durch die Decke eines Juweliergeschäfts im Münchner Bahnhofsviertel zu bohren, um dort einzubrechen.
Der oder die Täter verschafften sich Zugang in das Treppenhaus eines Wohn- und Geschäftshauses an der Goethestraße. Im ersten Stock brachen sie die Tür zu Büros einer sozialen Einrichtung für Jugend- und Familienhilfe auf. Die Polizei geht davon aus, dass sie es auf das direkt darunter liegende Juweliergeschäft abgesehen hatten: In einem der Räume bohrten die Täter mit einem Werkzeug ein Loch in den Boden.
Der Durchbruch gelang ihnen allerdings nicht. Das Loch, das von Mitarbeitern der sozialen Einrichtung entdeckt wurde, maß laut Polizeiangaben nur etwa 20 Zentimeter im Durchmesser und war fünf Zentimeter tief. Weshalb die Täter ihren Bohrversuch abbrachen und wohin sie danach verschwanden, ist unklar. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise geben können.

