Der Umbau des Giesinger Bergs kommt. Obwohl die Fraktion aus CSU und Freien Wählern im Münchner Stadtrat gewissermaßen in letzter Minute versucht hatte, den Umbau der Straße unterhalb der Heilig-Kreuz-Kirche mit einem Dringlichkeitsantrag zu stoppen. Der aber fand am Mittwoch im Mobilitätsausschuss des Stadtrats keine Mehrheit, sodass die Umgestaltung des Giesinger Bergs mit mehr Raum für Fahrradfahrer am 16. März beginnen kann.
CSU und Freie Wähler warfen der grün-roten Stadtregierung vor, den Umbau in Giesing – wie auch der Boschetsrieder Straße – kurz vor der Kommunalwahl am 8. März noch durchdrücken zu wollen und kritisierten die aus ihrer Sicht zu hohen Kosten für die Umbaumaßnahmen.
Dem hielt SPD-Fraktionssprecherin Anne Hübner entgegen, dass der Umbau des Giesinger Bergs bereits im Jahr 2023 vom Stadtrat beschlossen worden sei. Hübner wies auch darauf hin, dass die anfangs auf acht bis neun Millionen Euro geschätzten Kosten für den Umbau auf etwa die Hälfte gesenkt werden konnten – und mehr Sicherheit auch für Kinder und Jugendliche geschaffen werde.
Manuel Pretzl, Fraktionssprecher von CSU und Freien Wählern, plädierte erneut für den Bau der Brücke am Giesinger Berg. Diese Querung für Fußgänger und Radfahrer sei die sicherste Variante an dieser Stelle, so Pretzl.

