Immobilie in München:"Gefahr für Leben und Gesundheit der Bewohner"

Lesezeit: 4 min

Anwesen Buttermelcherstraße 14

An verschiedenen Stellen, etwa im Hof, könne eine Gefährdung durch sich lösende Bauteile nicht ausgeschlossen werden, schrieb der Statiker Ende 2020 über das Gewofag-Haus in der Buttermelcherstraße. Inzwischen sind die Balkone im Lichthof demontiert.

(Foto: Florian Peljak)

Seit mehr als einem Jahr schlägt sich die Stadt mit einem maroden Haus am Gärtnerplatz herum. Nun wird vor Gericht der Bericht eines Statikers präsentiert, der zeigt, wie groß die Ausmaße des Verfalls waren. Hätte man das alles früher wissen können? Und wie gefährdet waren die Mieter?

Von Bernd Kastner

Das Agieren der Gewofag in ihrem maroden Haus in der Buttermelcherstraße wirft weitere Fragen auf. Obwohl das städtische Wohnungsunternehmen betont hat, dass nie eine Gefahr für die Bewohner des Mietshauses im Gärtnerplatzviertel bestanden habe, weckt die Stellungnahme eines Statikers vom November 2020 Zweifel. "Insgesamt besteht die Einschätzung, dass derzeit eine unkalkulierbare Gefährdungslage und daher eine Gefahr für Leben und Gesundheit der Bewohner vorliegt", schrieb er zusammenfassend. Die Gewofag-Geschäftsführung erfuhr erst durch die SZ von diesem Papier. Dennoch bleibt der städtische Konzern dabei, dass man ausreichende Notmaßnahmen getroffen habe, um eine Gefährdung der Bewohner auszuschließen.

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