Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD) hat nach der Bürgermeisterwahl immer wieder deutlich gemacht, dass sie gerne für weitere sechs Jahre weitermachen würde. Ihr Amt als Referentin fortsetzen könnte die 66-Jährige auch. Aber nicht die ganze Amtsperiode, sondern lediglich zwei Jahre. Wie aus SPD-Kreisen zu hören ist, soll ihre Amtszeit von Juli an bis zum 30. Juni 2028 verlängert werden. Zurek soll in einem internen, demokratischen Verfahren in Partei, Fraktion und Stadtrat zur Wiederwahl vorgeschlagen werden.
„Beatrix Zurek ist eine sehr gute Referatsleitung und hat im Team mit Verwaltung und Stadtrat Großes geleistet“, betont SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Köning. Besonders hebt er die „Verbesserungen der Gesundheitsversorgung für die Stadt und die Stadtbezirke“ hervor, aber auch die Reformprozesse der kommunalen München Klinik (Mük).
„Ich freue mich, dass man mich schätzt“, sagt Zurek. Aber noch sei alles ein demokratischer Prozess, zudem stünden erst die Entscheidungen in den Parteigremien und im Stadtrat an. Außerdem müsse man ja erst einmal gewählt sein. „Wenn ich die zwei Jahre machen darf, würde es mir Spaß machen.“
Zwei Jahre wären für Zurek auch eine Zeit, in der man „noch vieles auf den Weg bringen könnte“. Wichtig seien ihr, die Reformkonzepte der Mük weiter zu begleiten und in „Zeiten knapper Kassen“ die bestmögliche Versorgung für die Münchnerinnen und Münchner weiter voranzubringen.
Die Frage, wer Beatrix Zurek nach zwei Jahren Amtszeit folgen könnte, wird die Gremien noch beschäftigen. Zur Sprache kam bereits Andreas Mickisch (SPD). Der Leiter des Personal- und Organisationsreferats ist bis Juni 2028 im Amt. Die SPD möchte sich noch nicht auf einen Namen festlegen. „Über die Frage der Nachfolge entscheiden wir im Jahr 2028“, sagt Köning.
Die Leitung des Gesundheitsreferats soll jetzt in der Plenumssitzung am 1. oder am 29. Juli 2026 gewählt werden.

