Die meisten Passanten, die in der Altstadt um die Ecke Oberanger/Dultstraße biegen, dürften die farbigen Bodenplatten gar nicht bemerken, und wenn doch, werden sie vielleicht denken: Oh, was für ein schönes Muster. Wer aber genauer hinsieht, dem wird die nebenstehende Tafel auffallen, auf der zu lesen ist: „Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen.“
GeschichteAls Homosexuelle in München gnadenlos verfolgt wurden
Lesezeit: 4 Min.

Vor 400 Jahren ereignet sich eine Tragödie in der Stadt: Der 18-jährige Alexander Moser wird mit einem Jungen erwischt und hingerichtet – obwohl die Stadt das Urteil zu hart findet.
Von Wolfgang Görl
