Patienten der Anstalt Eglfing-HaarAls Alois Dallmayr von den Nazis ermordet wurde

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In den „Hungerhäusern“ der Anstalt Eglfing-Haar wurden Patienten gezielt zu Tode gehungert, die man nicht für wert hielt, sie mit ausreichend Nahrung zu versorgen.
In den „Hungerhäusern“ der Anstalt Eglfing-Haar wurden Patienten gezielt zu Tode gehungert, die man nicht für wert hielt, sie mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Privat

Mit Zeichnungen und Briefen versuchten der Neffe des Delikatessen-Händlers und andere, auf ihre Lage in der sogenannten Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar aufmerksam zu machen.  Über drei Schicksale und das Grauen der „Hungerhäuser“.

Von Barbara Galaktionow

Es sind rätselhafte und zugleich ausdrucksstarke Werke, die Patient Alois Dallmayr nach seiner Aufnahme in die sogenannte Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar in München im Jahr 1916 fertigt. In einer Mischung aus Zeichnungen und Texten scheint der Neffe des gleichnamigen Gründers des bis heute weithin bekannten Delikatessengeschäfts seinen Erlebnissen Ausdruck zu verleihen. Die Ärzte gehen darüber achtlos hinweg: „Macht schwachsinnige Zeichnungen“, urteilen sie den Krankenakten zufolge grob.

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