LokalrundeStreifzüge ins Schokoparadies

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Der Münchner Schoko Laden am Viktualienmarkt feiert sein zehnjähriges Bestehen.
Der Münchner Schoko Laden am Viktualienmarkt feiert sein zehnjähriges Bestehen.
SchokoLaden

Auch jenseits vom Oktoberfest kann man in München leckere Schokolade kaufen.

Von Franz Kotteder

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Zum Ende der ersten Wiesnwoche kann man schon mal eines festhalten: Eine der wichtigsten Zielgruppen, die Familien, kam doch eher zu kurz. Erst war’s brütend heiß, dann wieder saukalt. Für viele Fahrgeschäfte war’s entweder zu heiß und zu voll oder zu kalt und zu leer. Wer vor allem auf Schoko- und glasierte Früchte steht, hatte es am Wochenende eher mit Obstsalat und Schokoladensauce zu tun, von Montag an dann mit einer Art Eiskonfekt. Auch in Ordnung, aber dann doch nicht ganz das, was man sich eigentlich erhofft hatte.

Limitiertes Angebot zum Jubiläum: eine fruchtige Champagner-Cranberry-Trüffelpraline mit Mandelkruste in Vollmilchschokolade.
Limitiertes Angebot zum Jubiläum: eine fruchtige Champagner-Cranberry-Trüffelpraline mit Mandelkruste in Vollmilchschokolade.
SchokoLaden

Aber es bleibt einem ja immer noch der ortsansässige Fachhandel, mitten im Herzen der Stadt, auf dem Viktualienmarkt. Dort feiert in der kommenden Woche der Münchner Schoko Laden sein zehnjähriges Bestehen. Der gelernte Konditormeister und Chocolatier Josef Obermeier aus Gars am Inn hat dort am südlichen Ende seinen Stand, an dem es gut 50 verschiedene Pralinen gibt, außerdem diverse Schokogetränke und Kaffees. Obermeier fertigt aber auch individuelle Schokoobjekte an, die sich besonders gut als Geschenke eignen: Automarken nach Wahl, Pokale, Tiere, Musikinstrumente und handgemachte Figuren wie Osterhasen und Nikoläuse, ebenso aber auch Dinge für ganz persönliche Feste wie Hochzeitstage, Firmungen, Verlobungen und Diplomfeiern. Zu seinem eigenen Jubiläum hat er auch eine eigene Jubiläums-Praline kreiert: eine fruchtige Champagner-Cranberry-Trüffelpraline mit Mandelkruste in Vollmilchschokolade, die es limitiert nur im Jubiläumsjahr geben wird (Münchner Schoko Laden, Viktualienmarkt, Abteilung III, Stand 18/19, Ecke Frauen-/Blumenstraße, Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr, Samstag 10-17 Uhr, Telefon 089-74 06 49 64, www.muenchner-schokoladen.de).

Nicht weit weg davon, in der Westenriederstraße, findet man Chocolate & More von Christine und Marita Luger, und zwar sogar schon seit 2001. Die beiden Inhaberinnen widmen sich den verschiedensten Erscheinungs- und Verwertungsformen der Kakaobohne. Unterschiedliche Schokoladensorten und besondere Pralinen gibt es natürlich, aber auch rohe Edelkakaobohnen, die von den Lugers zum Teil selbst importiert werden. Deren Nutzen als Nervennahrung und andere Verwendungszwecke stellen sie auch bei Verkostungen vor. Außerdem gibt es diverse Kaffee- und Schokogetränke, und auch ein süßes Frühstück kann man im Laden genießen (Chocolate & More, Westenriederstraße 15, Dienstag bis Samstag 10-18 Uhr, Telefon 089-25 54 49 05, www.houseofcacao.de).

Die Pandemie hatte bekanntermaßen erhebliche Auswirkungen auf die Gastronomie, Spätfolgen sind heute noch zu beobachten – seien es Insolvenzen, hohe Rückzahlungen von Fördergeldern, Personalmangel und so weiter. Von einer weiteren Spätfolge mit positivem Ende ist vom Brenner in der Maximilianstraße zu berichten. „Wegen Corona geschlossen“ hieß es dort lange Zeit am Sonntag. Nun sind die brennerlosen Zeiten beim Sonntagsbrunch aber vorbei, von Oktober an ist wieder, wie vor Corona, zwischen 12 und 21 Uhr geöffnet. Von 12 bis 15 Uhr gibt es auch eine Kinderbetreuung (Brenner, Maximilianstraße 15, täglich 8.30-0 Uhr, von Oktober an auch wieder sonntags, 12-21 Uhr, www.brennergrill.de).

Mit der Pandemie erlebten auch die Schanigärten einen unverhofften Boom, ähnlich wie die Foodtrucks, die damals vermehrt im Straßenbild auftauchten. Das immer nur ausnahmsweise, denn eigentlich sind Foodtrucks innerhalb der Stadtgrenzen nur ausnahmsweise erlaubt. Nun aber gibt es ein Pilotprojekt, bei dem ausgelotet werden soll, ob man auf öffentlichen Plätzen das Essen auf Rädern nicht stadtweit erlauben kann und unter welchen Voraussetzungen. Zum Start kommt der CatKatBus von Katja Killinger zum Josefsplatz mit frischen Bowls zur gesunden Mittagspause immer montags zwischen 11.15 Uhr bis etwa 14 Uhr am Josefsplatz.

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