Neues aus der Gastro-Szene in MünchenErst ein Spritz, dann ein Tattoo

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Sarah Lange und Mete Gür betreiben gemeinsam den Weinstand Gürmet am Viktualienmarkt. Diese Woche feiern sie ihren vierten Geburtstag mit längeren Öffnungszeiten und einem Special.
Sarah Lange und Mete Gür betreiben gemeinsam den Weinstand Gürmet am Viktualienmarkt. Diese Woche feiern sie ihren vierten Geburtstag mit längeren Öffnungszeiten und einem Special. Robert Haas

Straßenfest und Geburtstagssause: Im Sommer lässt sich fein im Freien trinken - ein kleiner Überblick.

Von Jacqueline Lang

Ein Geburtstag ist ein Grund zum Feiern. So sehen das auch Mete Gür und Sarah Lange, die seit nunmehr vier Jahren gemeinsam den Weinladen Gürmet betreiben. Statt nur einen Tag feiern sie deshalb gleich die gesamte Woche an ihrem Stand am Viktualienmarkt - und das bis einschließlich Samstag sogar bis 20 Uhr.

Normalerweise dürfen die beiden an ihrem Stand direkt an der Westenriederstraße Wein nur in Kombination zu ihren türkischen Mezze ausschenken. Anlässlich ihres vierten Geburtstags kann man sich das Glas Wein ausnahmsweise auch ohne ein Schälchen Hummus oder einen Teller Gözleme schmecken lassen - obwohl  die kleinen Speisen auch in der Geburtstagswoche gut dazu passen.

Am Samstag sollte man sich ein weiteres kulinarisches Special ohnehin nicht entgehen lassen: Dann servieren Gür und Lange ihre Version einer Geburtstagstorte: ihren Turkish Toast, eine Köstlichkeit aus Pide von der Bäckerei Julius Brantner mit Haselnusspraliné und Engelshaar, zusätzlich getoppt mit Cappuccino-Eis von Mälzer&Fu. (Weinstand Gürmet auf dem Viktualienmarkt, bis einschließlich Samstag, 12. Juli, geöffnet von 10 bis jeweils 20 Uhr)

Die Tagesbar Bacibaci in der Georgenstraße versteht sich als Treffpunkt für das Viertel. Aus diesem Gedanken heraus ist auch die Idee für das kleine Straßenfest mit einigen der Nachbarn entstanden.
Die Tagesbar Bacibaci in der Georgenstraße versteht sich als Treffpunkt für das Viertel. Aus diesem Gedanken heraus ist auch die Idee für das kleine Straßenfest mit einigen der Nachbarn entstanden. Robert Haas

Gefeiert wird auch in der Georgenstraße, wenn auch nur am Samstag: An diesem Tag findet dort erstmals das „Georgenhood“ statt. Ausgedacht haben sich dieses Straßenfest in Miniaturform die Betreiber von der Tagesbar Bacibaci zusammen mit dem des Holzkranichs. Gerne hätten sie, sagt Steinhart vom Bacibaci, auch größer gefeiert - schnell hätte sich aber herausgestellt, dass sie dafür sehr viele Auflagen hätten erfüllen müssen. Weil ein Termin aber schon stand, haben sie dann laut Steinhart entschieden, zumindest heuer daraus „das kleine Fest vorm Straßenfest“ zu machen, von der und für die Nachbarschaft.

Mit dabei sind neben dem Bacibaci und dem Holzkranich noch die vegane Patisserie Sießl und drei Geschäfte, darunter der Brautmodenladen von Steinhart. Von 12 bis 22 Uhr gibt es in allen teilnehmenden Lokalen Specials für eine kleine „Spritz-Rallye“: Im Bacibaci legen zwei DJ-Kollektive auf, eine Tätowiererin ist vor Ort, dazu gibt es Chandon Garden Spritz für nur 9,50 Euro, im Holzkranich gibt es Cassissée Spritz für 7,70 Euro, dazu Tunes aus den 80ern und French Disco, in der Patisserie gibt es Yuzu Spritz für 8,90 Euro. („Georgenhood“, findet am Samstag, 12. Juli, in der Georgenstraße statt, von 12 bis 22 Uhr auf Höhe der Hausnummern  97 bis 105)

Und auch ein paar Straßen weiter soll es am Samstag rund gehen: Beim „Coffee Rave“ im Peet and the Flat White. Auf die Ohren gibt es hier House und Trance vom Kollektiv Common Friends, dazu Drinks und, natürlich, Kaffee. (Peet and the Flat White, Heßstraße 74, „Coffee Rave“ am Samstag, 12. Juli, von 14 bis 22 Uhr, Eintritt frei)

Der Schanigarten des Hotel Rosewood in der Münchner Altstadt hat im Juni eröffnet.
Der Schanigarten des Hotel Rosewood in der Münchner Altstadt hat im Juni eröffnet. Amelie Niederbuchner

Drinks genehmigen kann man sich auch auf der Freifläche, die neuerdings zum Fünf-Sterne-Hotel Rosewood gehört. Allerdings kostet der Aperol Spritz stattliche 17 Euro. Dafür kann man aber eben auch nur hier in einem von der Münchner Innenarchitektin Caroline Dippold entworfenen Schanigarten und mit Blick auf die Frauenkirche Platz nehmen - und das übrigens nicht nur als Gast des Hotels.

Ebenfalls nur im Münchner Hotel Rosewood gibt es eine in Kooperation mit der Eismanufaktur Ballabeni entwickelte Eiskreation, die nach Orange, Tonkabohne und Vanille schmeckt. Und wo könnte man die besser genießen, als draußen im hauseigenen Schanigarten? Außerdem ist eine Portion davon vielleicht das beste Trostpflaster für all jene, die nichts von dem Erdbeereis der besonders aromatischen Sorte Mieze Schindler ergattert haben, das Jan Hartwig vom Drei-Sterne-Restaurant Jan Mitte der Woche für die ebenfalls in der Altstadt gelegene Ballabeni-Filiale in der Triftstraße gezaubert hat. (Hotel Rosewood, Kardinal-Faulhaber-Straße 1, der Schanigarten ist täglich geöffnet von 12 bis 22 Uhr)

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