Münchner Kunsthändlerin in Beirut„Wir haben die Schnauze voll“

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Naila Kettaneh-Kunigk ist derzeit in ihrer Galerie in Beirut. Vor fünf Jahren erst hat sie ihr zerstörtes Geschäft nach der großen Explosion im Hafen wieder aufgebaut. 
Naila Kettaneh-Kunigk ist derzeit in ihrer Galerie in Beirut. Vor fünf Jahren erst hat sie ihr zerstörtes Geschäft nach der großen Explosion im Hafen wieder aufgebaut.  Sami Jo Naim

Im Land fallen Bomben, in ihrem Laden verkauft sie Kunst: Wie die 81-jährige Münchner Galeristin Naila Kettaneh-Kunigk diese Tage in Beirut erlebt.

Interview von Evelyn Vogel

Die Galeristin Naila Kettaneh-Kunigk, geboren 1944 in Libanon, pendelt zwischen München und Beirut. 1972 hat sie zusammen mit ihrem Mann die Galerie Tanit in München gegründet. Seit bald 20 Jahren betreibt sie eine Dependance gleichen Namens in Beirut. Bei der großen Explosion im Sommer 2020 im Hafen der libanesischen Hauptstadt wurde ihre Galerie zerstört, sie und ihre Mitarbeiter wurden teils schwer verletzt. Doch sie hat nicht aufgegeben und die Galerie wiedereröffnet. Man erreicht sie per Telefon in Beirut.

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Porträt
:Aufgeben ist nicht ihr Ding

Naila Kettaneh-Kunigk gründete vor 50 Jahren die Galerie Tanit für zeitgenössische Kunst in München und unterhält seit 15 Jahren einen Ableger in Beirut. Bei der großen Explosion vor zwei Jahren im Hafen der libanesischen Hauptstadt wurde die Galerie zerstört, sie und ihre Mitarbeiter entgingen nur knapp der Katastrophe. Ein Neuanfang zum Jubiläum.

Von Evelyn Vogel

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